Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich in einem kleinen Bauerndorf – umgeben von Tieren, Natur und einer Welt, die für mich voller leiser Stimmen und feiner Botschaften war. Auf dem Bauernhof war es für mich das Natürlichste der Welt, mit Tieren – und auch mit den Pflanzen - zu sprechen. Schon mit vier Jahren führte ich Gespräche mit ihnen.
Ich ging lange davon aus, dass alle Menschen so mit Tieren verbunden sind wie ich. Als ich bemerkte, dass das nicht so war, hat mich das als Kind tief enttäuscht – und gleichzeitig hat es mir gezeigt, wie besonders und wertvoll diese Fähigkeit ist.
Heute, rund 50 Jahre später, verbinde ich diese frühe, intuitive Gabe mit einer ruhigen, klaren und achtsamen Art zu arbeiten. Ich öffne einen Raum, in dem Tiere sich zeigen dürfen – ehrlich, unverstellt und in ihrem eigenen Tempo.
Meine Aufgabe sehe ich darin, Mensch und Tier wieder näher zueinander zu führen, Missverständnisse zu lösen und das sichtbar zu machen, was oft nur im Herzen spürbar ist.